
Eine energetische Sanierung steigert den Immobilienwert im Schnitt um 10 bis 35 % und dauert bei einem Haus mit 20 Parteien etwa 4 bis 6 Monate. Bei einer Vollmodernisierung liegt die Wertsteigerung bei 20 bis 60 % bei rund 6 bis 8 Monaten Bauzeit. Sie lohnt sich vor allem, wenn Leitungen, Bäder und Elektrik ohnehin fällig sind.
Ja. Mit einem individuellen Sanierungsfahrplan lassen sich die Maßnahmen über mehrere Jahre verteilen, ohne dass spätere Schritte frühere wieder aufreißen. Der iSFP erhöht außerdem die förderfähige Kostenobergrenze für Einzelmaßnahmen deutlich, für die erste Wohneinheit von 30.000 auf 60.000 Euro. Wichtig ist, dass jeder Abschnitt technisch auf die nächsten vorbereitet wird.
Häufig ja. Bei umfangreichen Umbauten kann der Bestandsschutz entfallen, und die Bauaufsicht verlangt dann, dass Brandschutz und Schallschutz den aktuellen Anforderungen entsprechen. Wallround plant die Modernisierung von Brand- und Schallschutz deshalb bei einer Vollmodernisierung von Anfang an mit.
Nein, das Baujahr des Gebäudes bleibt gleich. Für die Vermietung kann eine umfassende Modernisierung aber wichtig sein, denn die erste Vermietung danach ist von der Mietpreisbremse ausgenommen. Als umfassend gilt eine Modernisierung, wenn sie wesentliche Bereiche umfasst und etwa ein Drittel der Kosten eines vergleichbaren Neubaus erreicht. Diese Angaben ersetzen keine Rechtsberatung.
Eine Renovierung beschränkt sich auf Oberflächen wie Wände, Böden oder Türen. Bei einer Kernsanierung wird das Gebäude bis auf die tragende Konstruktion zurückgebaut. Eine Vollmodernisierung verbindet energetische, technische und optische Maßnahmen, also Gebäudehülle, Heizung, Leitungen, Bäder und Oberflächen, ohne das Gebäude zwingend zu entkernen.
